NiCd-Akkus (Industrie)

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Die Massenproduktion der NiCd-Akkus startete Mitte der 60erJahre und bot damit erstmals die Möglichkeit mobile Anwendungen zu entwickeln. Bis heute haben sie im Vergleich zu anderen wiederaufladbaren Systemen bei tiefen Temperaturen die besten elektrischen Eigenschaften. NiCd-Akkus (NC-Akkus) haben zudem eine lange Lebensdauer, was sie besonders wirtschaftlich macht. Sie haben einen geringen Innenwiderstand, sind hochstromfähig und können problemlos lange gelagert werden.

Der Hauptnachteil von NiCd-Akkus liegt in ihrer chemischen Zusammensetzung. Das hochgiftige Cadmium passt nicht mehr in das heutige Umweltverständnis. Gesetzliche Bestimmungen haben den Einsatz von NiCd-Akkus stark eingeschränkt. Gemäß Batteriegesetz dürfen NiCd-Akkus nur mehr für schnurlose Elektrowerkzeuge, Alarm- und Notsysteme sowie in der Medizintechnik eingesetzt werden. Wenn NiCd nicht mehr eingesetzt werden darf, versuchen wir einen passenden NiMH-Ersatz zu finden: NiMH-Akkus haben zwar eine höhere Kapazität als NiCd aber auch eine deutlich höhere Selbstentladung. Zudem ist auch der Innenwiderstand von NiMH höher.

Je nach Anforderung liefern wir NiCd-Akkus als einzelne Zelle, als Einzelzelle mit Anschlüssen oder konfektioniert als Akkupack.